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Neuer Rettungssatz der Firma Weber Hydraulik

 

 

 

Der Fortschritt der Technik im Automobilbau wirkt sich auch auf die Ausrüstung der Feuerwehren aus. Ob Kleinwagen oder Luxusauto, die Sicherheit wird immer besser. Modernste Rückhaltesysteme, perfekte Knautschzonen und stabile Karosserien aus hochfesten Stahl garantieren den Fahrzeuginsassen ein Maximum an Sicherheit.

Dies machte es nötig, den vorhandenen, in die Jahre gekommenen Rettungssatz der Firma Hurst gegen einen Neuen zu ersetzen.

Wie Bürgermeister Klaus Adelt im Rahmen der Übergabe im Feuerwehrgerätehaus ausführte,  schlägt der Rettungssatz mit 18.000 Euro zu buche, wovon ein Zuschuss in Höhe von 6.000 Euro von der Regierung von Oberfranken gewährt wird. Das Geld sei sinnvoll angelegt. Jeder könne, auch unverschuldet, in die Lage kommen, bei einem Unfall auf schnelle Hilfe angewiesen zu sein.

Nach Vorführungen verschiedener Hersteller entschied man sich für den nachfolgenden Rettungssatz der Firma Weber Hydraulik welcher ab sofort auf dem  Rüstwagen (RW2) verlastet ist:

Spreizer SP 60
Schneidgerät RSX 200-107
Pedalschneidgerät S 50-14
Teleskoprettungszylinder RZT 3-1310 XL
Teleskoprettungszylinder RZT 2-775 (inkl. Verlängerung)
Motorpumpenaggregat E 50-T + SAH 20
 

Der Rettungssatz ist mit der Weber Hydraulik SINGLE-Kupplung ausgerüstet. Ein hierbei spezielles Ventilsystem ermöglicht es,  das Rettungsgerät auch bei anstehendem Druck an- bzw. abzukuppeln. Somit entfällt das Drucklos-Schalten der Leitungen am Aggregat. Weiterhin ist das Kuppeln der zwei Leitungen mit einem Handgriff möglich. (siehe nachstehendes Video)

Im letzten Jahr wurde bereits der Rettungssatz des LF 16/12 auf SINGLE-Kupplung umgerüstet, um ein Arbeiten der Geräte untereinander zu ermöglichen. Der Rettungssatz des LF 16/12 besteht aus folgenden Geräten:

Spreizer SP 45
Schneidgerät S 270-71
Teleskoprettungszylinder RZT 2-1500
Teleskoprettungszylinder RZT 2-750 (inkl. Verlängerung)
Motorpumpenaggregat E 45 mit Schnellangriffshaspel SAE 20




Unser Bild zeigt (von links) Zweiten Bürgermeister Karl-Heinz Färber, Stadträtin Ina Hundhammer-Schrögel, Stadträtin Christa Fickenscher, Ersten Bürgermeister Klaus Adelt, Kommandant Thomas Klösel, Kreisbrandmeister Thomas Popp, und Daniel Centner



Weitere technische Daten und Bilder finden Sie unter Technik.