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Leistungsprüfung
"Die Gruppe im Löscheinsatz"
"Die Gruppe im Hilfeleistungseinsatz"
- 28.08.2010 -


 

 

 

Die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Selbitz haben bewiesen, dass sie ihr Handwerk verstehen.

Am Samstag, dem 28. August unterzogen sich vier Gruppen der Leistungsprüfungen "Die Gruppe im Löscheinsatz" sowie "Die Gruppe im Hilfeleistungseinsatz".
Üben und Lernen, um im Ernstfall bestens gerüstet zu sein und den Anforderungen gerecht zu werden. Dass sie das beherrschen, haben die Teilnehmer an der Leistungsprüfung eindrucksvoll bewiesen!

Als Ausgangslage bei der Leistungsprüfung THL wird ein Verkehrsunfall, der sich nachts ereignet hat, angenommen. Der Fahrer ist eingeklemmt und ansprechbar, es treten keine Betriebsstoffe aus. Rettungsdienst und Polizei sind noch nicht vor Ort.
Die Leistungsprüfung dient der Vertiefung der „FwDV 3 - Einheiten im Lösch- und Hilfeleistungseinsatz“

So muss unter anderem die Person betreut, das Fahrzeug sicher untergebaut, eine Verkehrsabsicherung erstellt, die Einsatzstelle ausgeleuchtet, sowie der Brandschutz mit Schnellangriff und Pulverlöscher gesichert werden. Nachdem am Unfallfahrzeug Spreizer und Schneidgerät geöffnet und wieder geschlossen wurden, endet die Zeitmessung. Für diesen Aufbau stehen der Gruppe 240 Sekunden zur Verfügung.
Zuvor mussten je nach abzulegender Stufe Zusatzaufgaben getätigt werden sowie von den einzelnen Trupps verschiedene technische Geräte erklärt und aufgebaut werden.


Als Ausgangslage bei der Leistungsprüfung Wasser (Variante III) wird ein Zimmerbrand angenommen, bei dem sicher ist, dass keine Menschen- oder Tierrettung erforderlich ist. Zur Brandbekämpfung wird ein Innenangriff durchgeführt. Bei einem Einsatz mit Bereitstellung nimmt der Angriffstrupp ein Strahlrohr unter angedeutetem Atemschutz (Innenangriff) und der Schlauchtrupp ein Strahlrohr ohne Atemschutz (Außenangriff) vor.
Der Wassertrupp übernimmt die Aufgaben des Sicherheitstrupps. Zusätzlich baut der Schlauchtrupp die Verkehrsabsicherung auf. Die Atemschutzüberwachung wird mit dem am Standort vorhandenen Überwachungssystem durchgeführt. Verantwortlich für die Atemschutzüberwachung ist der Gruppenführer, er kann jedoch diese Aufgabe bei entsprechenden Voraussetzungen (z. B. zusätzliches Handfunkgerät) an den Maschinisten übertragen.

Als Übungsannahme hat der Angriffstrupp vom Gruppenführer während der Anfahrt den Befehl zum Ausrüsten mit Atemschutzgeräten bekommen. Er tritt deshalb bei Beginn der Einsatzübung mit aufgenommenen Atemschutzgerät, Atemanschluss, Handfunkgerät, umgehängten Leinenbeutel und ergänzender Schutzausrüstung an. Die „linke markierte Linie” wird als Rauchgrenze (im Einsatz z. B. Haustüre) angenommen. Zur Brandbekämpfung („Umspritzen des Eimers”) muss der Angriffstrupp diese Linie mit Wasser am Strahlrohr überschreiten.
Für diesen Aufbau stehen der Gruppe 300 Sekunden zur Verfügung.
Zuvor mussten auch hier je nach abzulegender Stufe, Zusatzaufgaben getätigt werden sowie von den einzelnen Trupps Knoten und Stiche vorgeführt werden.


Die Schiedsrichter, Kreisbrandmeister Thomas Popp, Kreisbrandmeister Rolf Hornfischer und Kreisbrandmeister Andreas Bittermann lobten alle Gruppen für einen schnellen und korrekten Aufbau. 
Feuerwehrreferentin Margit Zink-Brunner, die 1. Bürgermeister Klaus Adelt vertrat, zeigte sich beeindruckt von dem schnellen, aber ruhigen Zusammenarbeiten aller Einsatzkräfte und bedankte sich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für die ständige Bereitschaft sich weiterzubilden, um für den Ernstfall gerüstet zu sein.
Nur so lassen sich auch im Ernstfall die Anforderungen erfüllen, um einen Einsatz effektiv und erfolgreich durchführen zu können.

Die Endstufe bei beiden Leistungsprüfungen erhielten insgesamt folgende Teilnehmer:

Endstufe Wasser:

Daniel Centner
Maximilian Schnabel
André Gärtner
Michael Schmidt
Tobias Stöcker
Andreas Wollner
Manuel Görlich
Endstufe THL:

Daniel Friedrich
Daniel Centner
Harald Manig

 
 

Weitere Bilder in der Galerie

Gruppenbild der Teilnehmer mit Endstufe (Es fehlt: Daniel Centner)